„Charles-Valentin Alkan“

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„œuvres pour piano"

La Dolce Volta LDV 11

Pascal Amoyel, Klavier

choc de classica

Album Coup de Cœur France Musique

NEU - Erschienen 26 März 2013

Charles-Valentin Alkan (1813–1888)

Er zählt sicher zu den Vergessenen der Musikgeschichte, er, den Liszt bewunderte und den Hans von Bülow den „Berlioz des Klaviers“ nannte; Charles-Valentin Alkan ist der Komponist der schwärmerischen und einsamen Seelen, er ist das bestgehütete Geheimnis der französischen Romantik. Ein Virtuose auf dem Klavier, hochbegabt und verletzlich, ein sehr anspruchsvoller Komponist voller Erfindungsreichtum, ein Umgetriebener, dessen Werk ebenso leidenschaftlich wie schillernd ist: Alkan fasziniert durch das Geheimnis, das sich um sein Leben und sein Werk rankt, denn nach einem umwerfenden Start hat er sich aus der Gesellschaft zurückgezogen und Zuflucht gefunden in seiner ihm eigenen, inneren Welt.

„Ich wollte auf verschiedenartige Weise die ganze Bandbreite des Künstlers zeigen. Die Grande Sonate pour piano Les Quarte Âges de la vie ist – aufgrund ihres monumentalen Charakters und ihrer riesigen Form – eine Art romantisches Ideal der Sonate, das ganz sicher die Sonatenform Liszts beeinflusst hat. Diesem gigantischen Werk habe ich kürzere Stücke gegenübergestellt wie die Esquisses, die einen Komponisten zeigen, der sich ebenso darauf versteht, den Moment einzufangen. Und dann habe ich mich noch für eine Stückauswahl entschieden mit Stücken darin, die sehr „verankert“ sind in ihrer Zeit und zugleich unglaublich visionär. Die Barcarolle erinnert an Mendelssohn und deutet Satie an, Les Soupirs (Die Seufzer) erinnern an Skrjabin und lassen Debussy erahnen. Das Nocturne steht dem Opus 32 von Chopin sehr nah, und Les Cloches, Le Prélude und La Chanson de la folle au bord de la mer (Das Lied der Verrückten am Meeresstrand) wiederum zeigen die Faszination Alkans sowohl für den Realismus und das Gewöhnliche als auch für das fremde und Außergewöhnliche.“ Pascal Amoyel /p>